Die Ausstellung

Da hilft nur noch Militär! So lautet häufig die medienwirksam vorgebrachte Forderung, wenn ein gewaltsamer Konflikt soweit eskaliert ist, dass Menschenrechte massiv verletzt werden, Opferzahlen steigen und Flüchtlingsströme nicht mehr ignoriert werden können. Doch die Erfahrung zeigt, dass der Einsatz kriegerischer Mittel die Situation meist verschlimmert: Tod, Zerstörung und viele weitere Opfer sind die Folgen.

Mit der Ausstellung „Frieden geht anders!“ wird anhand von sieben konkreten Konflikten aufgezeigt, wie mit unterschiedlichen gewaltfreien Methoden Kriege und kriegerische Auseinandersetzungen verhindert oder beendet werden konnten.

Die Beispiele stammen aus unterschiedlichen Weltregionen, doch die angewendeten Methoden sind grundsätzlich überall einsetzbar. Es liegt immer an den handelnden Personen, also durchaus auch an uns selbst, ob sie ergriffen werden.

Zielgruppe

Die Ausstellung richtet sich vorrangig an jüngere Menschen ab einem Alter von ca. 15 Jahren. Ihnen werden viele der dargestellten erfolgreichen zivilen Konfliktlösungen nicht unmittelbar bekannt sein.

Vertiefende Informationen werden auf der Website www.friedensbildung.de angeboten und auf zusätzlichen Elementen mit vier Mediastationen direkt in der Ausstellung. Ergänzendes Material ermöglicht es, mit dem Thema Unterrichtseinheiten zu gestalten.

Auch Besucherinnen und Besucher, die älter als die oben beschriebene Zielgruppe sind, werden vom Ausstellungsbesuch profitieren, denn die Aufbereitung der Themen ist kurzweilig und professionell gemacht.

Raumbedarf

Es wird eine Raumgröße von etwa 250 m² benötigt, wenn alle Displays und das Zusatzmaterial aufgestellt werden sollen.

Bestandteile
  • Präsentationselemente am Anfang und am Ende der Ausstellung,
  • 22 Roll-Ups (1 x 2,25 Meter) mit QR-Codes zum Abspielen zusätzlicher multimedialer Inhalte auf mobilen Endgeräten,
  • vier Mediastationen mit Touchscreens, auf denen vertiefende Video- und Audiodateien abgespielt werden können (Stromanschlüsse erforderlich),
  • diverse Anschauungsobjekte.

 

Ausgeliehen werden kann die Ausstellung über das

Amt für Jugendarbeit der Ev. Kirche im Rheinland bei
Jugendbildungsreferent Andreas Roschlau
Mainzer Str. 73, 56058 Koblenz
Tel.: 0261/91 46 97 64, Mail: roschlau@afj-ekir.de.

 

Ausführliche Informationen zur Ausstellung sowie aktuelle Hinweise auf Materialien bietet die Seite www.friedensbildung.de.